Roald Dahl - Matilda

Тут можно читать онлайн Roald Dahl - Matilda - бесплатно полную версию книги (целиком) без сокращений. Жанр: Детская проза. Здесь Вы можете читать полную версию (весь текст) онлайн без регистрации и SMS на сайте лучшей интернет библиотеки ЛибКинг или прочесть краткое содержание (суть), предисловие и аннотацию. Так же сможете купить и скачать торрент в электронном формате fb2, найти и слушать аудиокнигу на русском языке или узнать сколько частей в серии и всего страниц в публикации. Читателям доступно смотреть обложку, картинки, описание и отзывы (комментарии) о произведении.
  • Название:
    Matilda
  • Автор:
  • Жанр:
  • Издательство:
    неизвестно
  • Год:
    неизвестен
  • ISBN:
    нет данных
  • Рейтинг:
    4.33/5. Голосов: 91
  • Избранное:
    Добавить в избранное
  • Отзывы:
  • Ваша оценка:
    • 80
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5

Roald Dahl - Matilda краткое содержание

Matilda - описание и краткое содержание, автор Roald Dahl, читайте бесплатно онлайн на сайте электронной библиотеки LibKing.Ru
Klappentext

Matilda ist ein Wunderkind, verständig und blitzgescheit. Ihr Verstand ist so hell und scharf, daß er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müßte. Aber Herr und Frau Wurmwald sind dermaßen unterbelichtet und oberflächlich, daß sie nicht imstande sind, das Außergewöhnliche an ihrer Tochter zu entdecken.

In der Schule geht es Matilda nicht besser. Sie langweilt sich und gilt als Nervensäge.

Für die Schmach in Schule und Elternhaus sinnt die kluge Kleine auf Rache. Sie entdeckt, daß sie übersinnliche Kräfte hat, und macht von ihnen Gebrauch. So siegt schließlich der Geist über Macht und Gewalt, die Liebe über List und Betrug, das Kind über die Erwachsenen.

Ein schönes Märchen – ein typischer Dahl: makaber und böse, witzig und phantasievoll.

Deutsch von Sybil Gräfin Schönfeldt


Mit Bildern von Quentin Blake

Matilda - читать онлайн бесплатно полную версию (весь текст целиком)

Matilda - читать книгу онлайн бесплатно, автор Roald Dahl
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать
Sie ist verrückt sagte Hortensia Aber beschweren sich die Eltern denn - фото 55

«Sie ist verrückt», sagte Hortensia.

«Aber beschweren sich die Eltern denn nicht?» fragte Matilda.

«Würden deine das tun?» fragte Hortensia dagegen. «Meine würden sich nicht mucksen, das weiß ich ganz genau. Sie behandelt die Mütter und Väter genauso wie die Kinder, und sie haben alle einen Heidenrespekt vor ihr. Ich seh euch sicher wieder, ihr beiden.»

Damit hüpfte sie davon.

Theo Torfkopp und die Torte Wie kann sie damit durchkommen fragte Lavendel - фото 56
Theo Torfkopp und die Torte

«Wie kann sie damit durchkommen?» fragte Lavendel Matilda. «Wenn die Kinder nach Hause gehen, erzählen sie doch sicher ihren Eltern davon. Ich weiß bestimmt, mein Vater würde einen fürchterlichen Wirbel machen, wenn ich ihm erzählte, daß mich die Schulleiterin bei den Haaren gepackt und über den Schulzaun geschleudert hätte.»

«Nee, das wird er nicht machen», antwortete Matilda, «und ich will dir auch sagen warum. Er würde dir einfach nicht glauben.»

«Aber natürlich wird er das.»

«Wird er nicht», sagte Matilda, «und der Grund dafür ist klar. Deine Geschichte würde so verrückt klingen, daß sie keiner glaubt. Und das ist der große Trick der Knüppelkuh.»

«Was für ein Trick?» fragte Lavendel.

Matilda antwortete: «Wenn man mit etwas durchkommen will, darf man keine halben Sachen machen. Du mußt unverschämt sein und immer mit vollem Dampf voraus. Und du mußt darauf achten, daß alles, was du anstellst, so absolut wahnsinnig ist, daß es keiner glaubt. Kein Vater und keine Mutter werden diese Zopfgeschichte schlucken, auch nicht in einer Million Jahren. Meine ganz bestimmt nicht. Sie würden sagen, lüg nicht so.»

«Wenn das so ist», sagte Lavendel, «wird Amandas Mutter ihr auch nicht die Zöpfe abschneiden.»

«Nein, sie bestimmt nicht», antwortete Matilda, «das muß Amanda selber tun. Du wirst schon sehen, was passiert.»

«Glaubst du, daß sie verrückt ist?» fragte Lavendel.

«Wer?»

«Die Knüppelkuh.»

«Nein, daß sie verrückt ist, glaube ich nicht», entgegnete Matilda, «aber sie ist sehr gefährlich. Wenn man in diese Schule geht, dann ist es genauso, als ob man zusammen mit einer Kobra in einem Käfig steckt. Man muß ziemlich flink sein.»

Am folgenden Tag erlebten sie wieder, wie gefährlich die Schulleiterin werden konnte. Während der großen Pause wurde angekündigt, daß sich die ganze Schule gleich danach in der Aula versammeln und hinsetzen sollte.

Nachdem sich alle ungefähr zweihundertundfünfzig Jungen und Mädchen in der Aula niedergelassen hatten, kam die Knüppelkuh auf die Bühne marschiert. Keiner der anderen Lehrer begleitete sie. In der rechten Hand trug sie eine Reitpeitsche. Sie baute sich in ihren grünen Hosen mit gespreizten Beinen mitten auf der Bühne auf, den Reitstock in der Hand, und starrte in das Meer der zu ihr emporgewandten Gesichter.

«Was passiert denn jetzt?» flüsterte Lavendel.

«Keine Ahnung», flüsterte Matilda zurück.

Die ganze Schule wartete gespannt auf das, was nun kommen würde.

«Theo Torfkopp!» bellte die Knüppelkuh plötzlich. «Wo steckt Theo Torfkopp?»

Mitten zwischen den Kindern fuhr eine Hand in die Höhe.

«Komm hier rauf!» schrie die Knüppelkuh, «und ein bißchen hopp hopp!»

Ein elfjähriger Junge, der ausgesprochen wohlgenährt war, stand auf und watschelte rasch nach vorn. Er kletterte auf die Bühne.

«Stell dich hierher!» befahl die Knüppelkuh und deutete mit dem Finger auf die Stelle. Der Junge stellte sich neben sie. Er wirkte nervös. Er wußte sehr wohl, daß er nicht hier heraufgerufen worden war, um einen Preis entgegenzunehmen. Er beobachtete die Schulleiterin mit wachsendem Mißtrauen und schuffelte mit kleinen Schritten immer weiter beiseite, so wie vielleicht eine Ratte vor einem Terrier zurückweicht, der sie von der anderen Seite des Zimmers aus beobachtet. Sein rundes Mopsgesicht war vor angstvoller Erwartung grau geworden. Seine Socken rutschten ihm über die Knöchel.

Dieser Dummkopf dröhnte die Rektorin und deutete mit dem Reitstock wie mit - фото 57

«Dieser Dummkopf», dröhnte die Rektorin und deutete mit dem Reitstock wie mit einem Degen auf ihn, «dieser widerliche Pickel, diese Pestbeule, diese Giftwarze, die ihr hier vor euch seht, ist nichts anderes als ein verachtenswerter Verbrecher, ein Bürger der Unterwelt, ein Mitglied der Mafia!»

«Wer, ich?» fragte Theo Torfkopp ehrlich verblüfft.

«Ein Dieb!» kreischte die Knüppelkuh. «Ein Hehler. Ein Seeräuber! Ein Straßenräuber! Ein Beutelschneider!»

«Also aber wirklich», sagte der Junge, «ich wollte sagen, das können Sie vergessen, Frau Rektorin.»

«Leugnest du etwa, du hinterlistiger kleiner Giftzwerg? Behauptest du, nicht schuldig zu sein?»

«Ich hab ja gar keine Ahnung, wovon Sie reden», sagte der Junge, der immer verwirrter wurde.

Ich werd dir sagen wovon ich rede du ekelhafter kleiner Fettfleck schrie - фото 58

«Ich werd dir sagen, wovon ich rede, du ekelhafter kleiner Fettfleck!» schrie die Knüppelkuh. «Gestern vormittag bist du in der Pause wie eine Schlange in die Küche geschlichen und hast dir eine Scheibe von meinem privaten Schokoladenkuchen von meinem Teetablett gestohlen! Dieses Tablett war gerade ganz speziell für mich von der Köchin vorbereitet worden. Es war mein Vormittagsimbiß. Und was den Kuchen anbelangt, so stammte er aus meinen privaten Vorräten! Das war kein Kuchen für euch Knaben! Du bildest dir wohl keine Sekunde lang ein, daß ich den Fraß auch nur anrühre, den ich euch geben lasse? Dieser Kuchen war eine Torte, und der Teig enthielt echte Butter und wirkliche Sahne! Und er, dieser Bandit und Wegelagerer, dieser Safeknacker, dieser Räuber, der da drüben mit seinen Rutschestrümpfen steht, er hat die Torte gestohlen und verschlungen!»

Hab ich nicht rief der Junge aus und wurde leichenblaß statt grau Lüg mich - фото 59

«Hab ich nicht!» rief der Junge aus und wurde leichenblaß statt grau.

«Lüg mich nicht an, Torfkopp», bellte die Knüppelkuh, «die Köchin hat dich gesehen! Und nicht nur das, sie hat auch gesehen, wie du gekaut hast.»

Die Knüppelkuh hielt inne, um sich einen Flocken Schaum von den Lippen zu wischen.

Als sie abermals zu reden begann, klang ihre Stimme plötzlich milde und geschmeidig, und sie beugte sich mit einem Lächeln zu dem Knaben hinab. «Hat dir meine ganz spezielle Schokoladentorte gut geschmeckt, Torfkopp? Ist sie nicht köstlich? Schmeckt sie nicht lecker, Torfkopp?»

«Ja, sehr lecker», murmelte der Junge. Die Worte waren ihm entschlüpft, ehe er sich beherrschen konnte.

«Du hast recht», antwortete die Knüppelkuh, «sie ist überaus lecker. Deshalb bin ich der Ansicht, daß du der Köchin gratulieren solltest. Wenn ein Herr eine besonders gute Mahlzeit genossen hat, Torfkopp, dann läßt er dem Küchenchef immer seine Komplimente ausrichten. Das hast du nicht gewußt, nicht wahr, Torfkopp? Aber diejenigen, die sich in der Unterwelt der Verbrecher heimisch fühlen, zeichnen sich selten durch gute Manieren aus.»

Der Junge verharrte in Schweigen.

«Köchin!» rief die Knüppelkuh und wandte den Kopf zur Tür. «Herein mit Ihnen, Köchin! Torfkopp möchte Ihnen sagen, wie gut er Ihren Schokoladenkuchen findet.»

Die Köchin, eine große verschrumpelte Frau, die so aussah, als ob ihr schon vor langer Zeit der ganze Lebenssaft in einem heißen Backofen verdampft wäre, trat in einer schmutzigen weißen Schürze auf die Bühne.

Ihr Auftritt war ganz offensichtlich vorher von der Schulleiterin arrangiert worden.

«Also los, Torfkopp», dröhnte die Knüppelkuh, «sag der Köchin, was du von ihrem Schokoladenkuchen hältst.»

«Sehr gut», murmelte der Junge. Man konnte genau erkennen, wie er sich den Kopf zerbrach, auf was dieses alles hinauslief. Das einzige, was er genau wußte, war: das Gesetz verbot der Knüppelkuh, ihn mit der Reitgerte zu verprügeln, mit der sie sich ununterbrochen gegen die Schenkel schlug. Das war ein gewisser Trost, wenn auch ein schwacher, denn die Knüppelkuh war vollkommen unberechenbar. Man wußte nie, was sie als nächstes unternehmen würde.

«Na also, Köchin», rief die Knüppelkuh, «Torfkopp hat Ihre Torte geschmeckt. Er betet Ihre Torte an. Haben Sie nicht vielleicht noch ein bißchen Torte übrig, die Sie ihm geben könnten?»

«Das habe ich in der Tat», antwortete die Köchin. Sie schien diesen Satz auswendig gelernt zu haben.

«Dann holen Sie sie rasch. Und bringen Sie auch ein Messer mit, damit man sie anschneiden kann.»

Die Köchin verschwand. Doch fast im Handumdrehen war sie wieder da und wankte unter dem Gewicht einer gewaltigen runden Schokoladentorte auf einem Tortenteller aus Porzellan. Der Kuchen maß einen guten halben Meter im Durchmesser und war mit dunkelbrauner Schokoladenglasur überzogen. «Stellen Sie sie dort auf den Tisch», befahl die Knüppelkuh.

Auf der Bühne befand sich ein kleiner Tisch, hinter dem ein Stuhl stand. Die Köchin stellte die prachtvolle Torte vorsichtig auf dem Tisch ab.

«Setz dich, Torfkopp», sagte die Knüppelkuh, «setz dich hierher.»

Der Junge schob sich vorsichtig zum Tisch und setzte sich hin. Er starrte den riesenhaften Kuchen an.

«Da hast du’s nun, Torfkopp», sagte die Knüppelkuh, und ihre Stimme bekam abermals den sanften, überredenden, fast zärtlichen Ton. «Das ist alles für dich, bis zum letzten Bissen. Weil dir die eine Scheibe, die du gestern gegessen hast, so gut geschmeckt hat, hab ich der Köchin befohlen, eine extragroße Torte ganz allein für dich zu backen.»

«Oh, danke schön», sagte der Junge vollkommen verstört.

«Du mußt der Köchin danken, nicht mir», sagte die Knüppelkuh.

«Vielen Dank, Köchin», sagte der Junge.

Die Köchin stand wie ein zusammengeschnirrter Schnürsenkel da, Lippen fest zusammengepreßt, feindselig, mißgünstig. Sie sah so aus, als ob sie in eine Zitrone gebissen hätte.

Also los sagte die Knüppelkuh warum schneidest du dir nicht eine schöne - фото 60

«Also los», sagte die Knüppelkuh, «warum schneidest du dir nicht eine schöne dicke Scheibe ab und kostest die Torte erst einmal?»

«Was? Jetzt?» fragte der Junge mißtrauisch. Er wußte, daß die Sache irgendeinen Haken hatte, nur nicht wo. «Kann ich sie nicht einfach mit nach Hause nehmen?» fragte er.

«Das wäre unhöflich», antwortete die Knüppelkuh mit einem boshaften Grinsen. «Du mußt der Köchin hier doch zeigen, wie dankbar du ihr für all die Arbeit und Mühe bist, die sie auf sich genommen hat.»

Der Junge regte sich nicht Also hopp jetzt fang an sagte die Knüppelkuh - фото 61

Der Junge regte sich nicht.

«Also hopp jetzt, fang an», sagte die Knüppelkuh. «Schneid dir eine Scheibe ab und beiß rein. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.»

Der Junge hob das Messer auf und war schon im Begriff, in die Torte zu schneiden, als er innehielt. Er beäugte die Torte. Dann schaute er zur Knüppelkuh empor, dann zu der langen dürren Köchin mit ihrem Zitronensaftmund. Alle Kinder in der Aula sahen gespannt zu und warteten darauf, daß irgend etwas geschah. Denn das, hatten sie das Gefühl, war unvermeidlich. Die Knüppelkuh gehörte nicht zu den Menschen, die einem eine ganze Schokoladentorte aus reiner Nächstenliebe schenkten. Einige tippten darauf, daß sie mit Pfeffer oder Rizinusöl gefüllt war oder irgendeine Zutat enthielt, die so ekelerregend schmeckte, daß der Junge wie ein Reiher würde kotzen müssen. Es konnte auch Arsen sein, und dann würde er in genau zehn Sekunden tot umfallen. Oder vielleicht war es eine Scherztorte, und das ganze Ding flog in die Luft, sowie man es anschnitt, wobei Torfkopp mitgerissen würde. Alles das trauten die Schüler der Knüppelkuh zu, ohne mit der Wimper zu zucken.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать


Roald Dahl читать все книги автора по порядку

Roald Dahl - все книги автора в одном месте читать по порядку полные версии на сайте онлайн библиотеки LibKing.




Matilda отзывы


Отзывы читателей о книге Matilda, автор: Roald Dahl. Читайте комментарии и мнения людей о произведении.


Понравилась книга? Поделитесь впечатлениями - оставьте Ваш отзыв или расскажите друзьям

Напишите свой комментарий
x