Roald Dahl - Matilda

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  • Название:
    Matilda
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Roald Dahl - Matilda краткое содержание

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Klappentext

Matilda ist ein Wunderkind, verständig und blitzgescheit. Ihr Verstand ist so hell und scharf, daß er selbst den beschränktesten Eltern auffallen müßte. Aber Herr und Frau Wurmwald sind dermaßen unterbelichtet und oberflächlich, daß sie nicht imstande sind, das Außergewöhnliche an ihrer Tochter zu entdecken.

In der Schule geht es Matilda nicht besser. Sie langweilt sich und gilt als Nervensäge.

Für die Schmach in Schule und Elternhaus sinnt die kluge Kleine auf Rache. Sie entdeckt, daß sie übersinnliche Kräfte hat, und macht von ihnen Gebrauch. So siegt schließlich der Geist über Macht und Gewalt, die Liebe über List und Betrug, das Kind über die Erwachsenen.

Ein schönes Märchen – ein typischer Dahl: makaber und böse, witzig und phantasievoll.

Deutsch von Sybil Gräfin Schönfeldt


Mit Bildern von Quentin Blake

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«Ja, Fräulein Honig», zirpten achtzehn eifrige kleine Stimmen.

«Ich selber», fuhr Fräulein Honig fort, «möchte euch soviel wie möglich beibringen, solange ihr in meiner Klasse seid. Ich weiß nämlich, daß das für euch die Dinge später leichter machen wird. Ich erwarte zum Beispiel, daß jeder bis zum Wochenende das Einmalzwei auswendig lernt. In einem Jahr könnt ihr dann hoffentlich das ganze Einmaleins bis zum Einmalzwölf. Wenn ihr das schafft, wird es euch ganz ungeheuer weiterbringen. Also, hat einer von euch zufällig schon das Einmalzwei gelernt?»

Matilda meldete sich. Sie war die einzige.

Fräulein Honig betrachtete eingehend das kleine Mädchen mit den dunklen Haaren und dem runden Gesicht, das in der zweiten Reihe saß.

Wunderbar sagte sie bitte steh auf und sag es uns auf so weit du kannst - фото 38

«Wunderbar», sagte sie, «bitte steh auf und sag es uns auf, so weit du kannst.»

Matilda stand auf und begann das Einmalzwei aufzusagen. Als sie zu zwei mal zwölf ist vierundzwanzig kam, machte sie nicht Schluß. Sie fuhr einfach fort, «zwei mal dreizehn ist sechsundzwanzig, zwei mal vierzehn ist achtundzwanzig, zwei mal fünfzehn ist dreißig, zwei mal sechzehn ist...»

«Halt!» sagte Fräulein Honig. Sie hatte wie gebannt diesem fehlerlosen Vortrag zugehört, und jetzt fragte sie: «Wie weit kannst du denn weiterrechnen?»

«Wie weit?» fragte Matilda. «Das weiß ich nicht genau, Fräulein Honig. Ich glaube, noch ein ganzes Stück.»

Fräulein Honig brauchte ein paar Augenblicke, um diese merkwürdige Feststellung zu verarbeiten. «Du meinst also», sagte sie, «daß du mir sagen könntest, wieviel zwei mal achtundzwanzig ist?»

«Ja, Fräulein Honig.»

«Und wieviel ist das?»

«Sechsundfünfzig, Fräulein Honig.»

«Und wenn wir es etwas schwieriger machen, zum Beispiel zwei mal vierhundertsiebenundachtzig? Könntest du mir das auch ausrechnen?»

«Ich glaube ja», erwiderte Matilda.

«Bist du ganz sicher?»

«Aber ja, Fräulein Honig, ich bin ziemlich sicher.»

«Wieviel ist also zwei mal vierhundertsiebenundachtzig?»

«Neunhundertvierundsiebzig», erwiderte Matilda wie aus der Pistole geschossen. Sie sprach ruhig und höflich und ohne die geringste Spur von Angabe.

Fräulein Honig starrte Matilda vollkommen fassungslos an, aber als sie den Mund wieder aufmachte, klang ihre Stimme gefaßt. «Das ist wirklich fabelhaft», sagte sie, «aber mit zwei zu multiplizieren, ist natürlich viel leichter als mit höheren Zahlen. Wie steht’s denn mit dem Rest vom Einmaleins? Kannst du da noch etwas?»

«Ich glaube schon, Fräulein Honig. Ich glaube ja.»

«Was denn, Matilda. Wie weit bist du gekommen?»

«Ich... Ich weiß nicht genau», entgegnete Matilda, «ich weiß nicht, was Sie meinen.»

«Ich wollte nur wissen, ob du zufällig auch das Einmaldrei kannst?»

«Ja, Fräulein Honig.»

«Und das Einmalvier?»

«Ja, Fräulein Honig.»

«Also, wie viele Einmaleinse kannst du denn, Matilda? Alle bis zum Einmalzwölf?»

«Ja, Fräulein Honig.»

«Wieviel ist sieben mal zwölf?»

«Vierundachtzig», antwortete Matilda.

Fräulein Honig hielt inne und lehnte sich in ihrem Stuhl hinter dem einfachen - фото 39

Fräulein Honig hielt inne und lehnte sich in ihrem Stuhl hinter dem einfachen Tisch zurück, der mitten vor der Klasse stand. Sie war durch dieses Frage- und Antwort-Spiel ziemlich durcheinander, aber sie hütete sich, es zu zeigen. Sie war noch nie auf eine Fünfjährige, ja, nicht mal auf eine Zehnjährige gestoßen, die mit solcher Leichtigkeit multiplizieren konnte.

«Ich hoffe, daß ihr andern gut zugehört habt», sagte sie zur Klasse. «Matilda ist ein wahrer Glückspilz. Sie hat wunderbare Eltern, die ihr schon das Malnehmen beigebracht haben. Ist es deine Mutter gewesen, Matilda?»

«Nein, Fräulein Honig, die war’s nicht.»

«Dann mußt du einen großartigen Vater haben. Er muß ein erstklassiger Lehrer sein.»

«Nein, Fräulein Honig», antwortete Matilda ruhig, «mein Vater hat mir nichts beigebracht.»

«Willst du damit sagen, daß du dir alles selber beigebracht hast?»

«Ich weiß nicht genau», antwortete Matilda aufrichtig, «ich finde einfach nur, es ist gar nicht schwer, eine Zahl mit der anderen malzunehmen.»

Fräulein Honig holte tief Luft und stieß sie langsam wieder aus.

Sie betrachtete sich abermals das kleine Mädchen mit den lebhaften Augen, das so verständig und gelassen neben seinem Pult stand. «Du sagst, du findest es nicht schwer, eine Zahl mit der anderen zu multiplizieren», sagte Fräulein Honig. «Könntest du versuchen, das ein wenig zu erklären.»

«Ach du liebe Zeit», entgegnete Matilda, «ich weiß wirklich nicht.»

Fräulein Honig wartete. Die Klasse war vollkommen still, alle hatten die Ohren gespitzt.

«Wenn ich dich zum Beispiel», fuhr Fräulein Honig fort, «darum bäte, vierzehn mit neunzehn malzunehmen... Nein, das ist zu schwer...»

«Das ist zweihundertundsechsundsechzig», sagte Matilda leise.

Fräulein Honig starrte sie an, dann griff sie nach einem Bleistift und rechnete sich das Ergebnis rasch auf einem Stück Papier aus. «Wieviel, hast du gesagt?» fragte sie und schaute auf.

«Zweihundertundsechsundsechzig», wiederholte Matilda.

Fräulein Honig legte den Bleistift hin, nahm die Brille ab und begann, die Gläser mit einem Papiertaschentuch blankzureiben. Die Klasse saß mäuschenstill, beobachtete sie und wartete darauf, was als nächstes käme. Matilda stand schweigend neben ihrem Pult.

«Jetzt sag mir einmal, Matilda», fuhr Fräulein Honig fort, während sie weiterpolierte, «versuch mir einmal genau zu beschreiben, was in deinem Kopf vorgeht, wenn du so eine Multiplikation ausführst. Du mußt es ja irgendwie ausrechnen, aber du scheinst fast sofort zu deinem Ergebnis zu kommen. Nimm mal die Aufgabe, die ich dir grade gegeben habe, vierzehn mal neunzehn.»

«Ich... ich... Ich merk mir einfach die Vierzehn und nehm sie mit Neunzehn mal», antwortete Matilda. «Es tut mir leid, aber ich weiß nicht, wie ich es anders erklären soll. Ich hab mir immer gedacht, wenn das so ein kleiner Taschenrechner kann, warum sollte ich’s nicht auch zustande bringen?»

«Ja, wirklich», sagte Fräulein Honig, «das menschliche Hirn ist etwas Wunderbares.»

Ich finde es ist viel besser als ein Stückchen Metall sagte Matilda und - фото 40

«Ich finde, es ist viel besser als ein Stückchen Metall», sagte Matilda, «und mehr ist ein Rechner ja nicht.»

«Wie recht du hast», sagte Fräulein Honig. «Taschenrechner sind übrigens an dieser Schule verboten.» Fräulein Honig fühlte sich ganz zitterig. Sie zweifelte nicht daran, daß sie auf einen wahrhaft außergewöhnlichen mathematischen Verstand gestoßen war, und Begriffe wie frühreifes Wunderkind, Begabung und Auslese schossen ihr durch den Kopf. Sie wußte, daß Wunder dieser Art von Zeit zu Zeit in der Welt auftauchen, aber nur ein- oder zweimal in hundert Jahren. Mozart war schließlich auch erst fünf, als er mit seinen Kompositionen für Klavier begann, und man braucht sich nur anzuschauen, was aus ihm geworden ist.

«Das ist nicht gerecht», sagte Lavendel. «Wieso kann sie das und wir nicht?»

«Keine Angst, Lavendel, du holst sie bald ein», tröstete sie Fräulein Honig mit einer Notlüge.

Und nachdem sie schon so weit gekommen war, konnte Fräulein Honig der Versuchung nicht widerstehen, den Verstand dieses erstaunlichen Kindes noch etwas weiter zu prüfen. Sie wußte, daß sie sich auch dem Rest der Klasse widmen sollte, aber sie war viel zu aufgeregt, um die Angelegenheit schon ruhen zu lassen.

«Also», sagte sie, indem sie so tat, als ob sie sich an die ganze Klasse richtete, «wollen wir die Zahlen mal für einen Augenblick beiseite lassen und sehen, ob sich einer von euch schon mit dem Buchstabieren beschäftigt hat. Hände hoch, wer Katze buchstabieren kann.»

Drei Hände fuhren in die Höhe. Sie gehörten Lavendel, einem kleinen Jungen namens Nigel und Matilda.

«Buchstabiere Katze, Nigel.»

Nigel buchstabierte das Wort.

Fräulein Honig beschloß nun, eine Frage zu stellen, die sie normalerweise nicht mal im Traum an einem ersten Schultag gestellt hätte. «Jetzt möchte ich einmal wissen», fuhr sie fort, «ob einer von euch drei Katzenbuchstabierern auch schon gelernt hat, wie man eine ganze Gruppe von Wörtern liest, wenn sie in einem Satz zusammengefaßt sind.»

«Hab ich», antwortete Nigel.

«Kann ich auch», sagte Lavendel.

Fräulein Honig ging zur Tafel und schrieb mit ihrer weißen Kreide den Satz: Ich habe schon zu lernen begonnen, wie man lange Sätze liest. Sie hatte den Satz mit Absicht etwas schwierig formuliert, und sie wußte, daß es nur ziemlich wenige Fünfjährige gab, die damit zu Rande kamen.

«Kannst du mir sagen, was das heißt, Nigel?» fragte sie.

«Das ist mir zu schwer», antwortete Nigel.

«Lavendel?»

«Das erste Wort heißt ‹Ich›», sagte Lavendel.

«Kann einer von euch den ganzen Satz lesen?» fragte Fräulein Honig und wartete auf das Ja, das, wie sie sicher wußte, von Matilda kommen würde.

«Ja», sagte Matilda.

Dann los sagte Fräulein Honig Matilda las den Satz ohne das geringste - фото 41

«Dann los», sagte Fräulein Honig.

Matilda las den Satz ohne das geringste Zögern.

«Das ist wirklich recht gut», stellte Fräulein Honig fest, wobei sie so wie noch nie in ihrem Leben untertrieb. «Wieviel kannst du denn lesen, Matilda?»

«Ich glaube, daß ich die meisten Sachen lesen kann, Fräulein Honig», antwortete Matilda, «wenn ich auch leider nicht immer verstehe, was die Wörter bedeuten.»

Fräulein Honig stand auf und schritt entschlossen aus dem Klassenzimmer, kam jedoch nach dreißig Sekunden mit einem dicken Buch zurück. Sie schlug es wahllos auf und legte es auf Matildas Pult. «Dies ist ein Buch mit lustigen Geschichten», erklärte sie, «probier mal, ob du uns dies vorlesen kannst.»

Ohne zu stocken und ohne eine Pause zu machen, begann Matilda flink und flott vorzulesen:

«Ein Epikur aß in Neuhaus

und fand in der Suppe ‘ne Maus.

Rief der Kellner: Gemach!

Kein Geschrei und kein Krach,

sonst wolln nämlich alle so ‘n Graus!»

Einige Kinder verstanden den Witz des Gedichtes und lachten. Fräulein Honig fragte: «Weißt du, was ein Epikur ist, Matilda?»

«Das ist einer, der beim Essen wählerisch ist», antwortete Matilda.

«Das ist richtig», entgegnete Fräulein Honig. «Und weißt du zufällig auch, wie man diese ganz besondere Art von Gedichten nennt?»

«Das nennt man Limerick», erwiderte Matilda, «und dies ist ein besonders hübscher. Er ist so komisch.»

«Er ist auch ziemlich berühmt», sagte Fräulein Honig, nahm das Buch und kehrte zu ihrem Tisch vor der Klasse zurück. «Einen witzigen Limerick zu verfassen ist sehr schwer», setzte sie hinzu, «sie sehen so leicht aus, sind es aber ganz und gar nicht.»

«Ich weiß», sagte Matilda, «ich hab’s schon ein paarmal versucht, aber meine werden nie sehr gut.»

«Ach wirklich?» fragte Fräulein Honig, deren Verblüffung immer größer wurde. «Also, Matilda, ich würde sehr gerne einen von diesen Limericks hören, die du, wie du sagst, geschrieben hast. Ob du dich vielleicht für uns noch an einen erinnern kannst?»

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