Valentin Krasnogorov - Heute oder nie!

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Valentin Krasnogorov - Heute oder nie! краткое содержание

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Das Buch enthält 7 Werke verschiedener Genres des russischen Dramatikers Valentin Krasnogorov. Er hat über 40 Stücke geschrieben, die erfolgreich in 500 professionellen Theatern aufgeführt wurden. Нerausragende Regisseure arbeiteten an den Produktionen seiner Stücke. Kritiker bemerken, dass "Krasnogorovs Stücke leicht Grenzen überschreiten" und dass sie "zu den besten zeitgenössischen Stücken gehören". Viele von ihnen wurden in Fremdsprachen übersetzt und in verschiedenen Ländern aufgeführt wurden. Er erhielt Preise bei ausländischen Theaterfestivals, darunter den "Preis für das beste Drama" und den "Publikumspreis". Valentin Krasnogorov ist der Gründer der russischen Dramatiker Gild.

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SIE: Wir besprechen dieses Geschäft später.

ER: Nein, jetzt. Wenn es wenig ist, dann bin ich bereit, noch daraufzulegen. (Öffnet wieder den Geldbeutel.)

SIE: Ich bin gewohnt, Geld auf ehrliche Weise zu verdienen, und keine Almosen zu bekommen.

ER: Indem Sie mich unterhielten haben Sie das ehrlicher verdient, als üblich. Ich verheimliche nicht, dass meine Stimmung schlecht war, Sie haben ein bisschen geholfen, mich abzulenken. Aber jetzt basta. Nehmen Sie und gehen Sie!

SIE: (Gekränkt, mit echter Enttäuschung.) Ich sehe ein, ich missfalle Ihnen tatsächlich sehr. (Schweigt.) Oder vielleicht umgekehrt, Sie zieht es stark zu mir? Ich werde wohl, um mich zu trösten, bei der zweiten Variante bleiben.

ER: Gehen Sie mit Gott!

SIE: Warum vertreiben Sie mich?

ER: Weil es mir zu scheinen beginnt, dass ich mich mehr als nötig für Sie interessiere.

SIE: Und Sie wissen immer, wie viel Sie sich erlauben können?

ER: Versteht sich. Wie sagt man, „trink, aber betrink dich nicht, liebe, aber verlieb dich nicht“.

SIE: Ihnen muss man eine Eins für Verhalten geben.

ER: Vollkommen richtig. Nehmen Sie das Geld!

SIE: Wenn ich es nehme, dann nur am Morgen.

ER: Ich bewundere Ihre Hartnäckigkeit.

SIE: Und ich Ihren unbeugsamen Charakter.

ER: Sie haben sich sehr bemüht, aber verloren.

SIE: Dann haben wir beide verloren.

ER: Kann sein. Und jetzt gehen Sie!

SIE: Überhaupt, ich sitze an meinem Tisch.

ER: Richtig. Verzeihen Sie.

Er steht entschlossen auf, geht zu seinem Tisch zurück, steckt das Dokument in die Aktentasche und macht sich auf, zu gehen. Sie steht auf und geht zu seinem Tisch.

SIE: Verzeihen Sie, ist hier frei?

ER: (Gereizt.) Frei. Der ganze Tisch ist frei, denn ich habe mein Abendessen beendet und gehe jetzt.

SIE: Das heißt, ich kann mich solange setzen?

ER: Wie Sie wollen. (Sie setzt sich.) Nun, was wollen Sie noch?

SIE: Ein paar Worte zum Abschied sagen. Setzen Sie sich. Ich halte Sie nicht auf.

ER: (Setzt sich.) Nun?

SIE: Wissen Sie, warum ich vor einer Stunde zu Ihnen kam?

ER: Ich kann´s mir denken.

SIE: Nein, Sie erraten es nicht.

ER: Nun, dann sagen Sie´s.

SIE: Ich saß lange nicht weit entfernt und beobachtete Sie. Und Sie sahen nicht ein einziges Mal zu mir. Aber ich bin nicht beleidigt – weshalb sollten Sie zu mir schauen? Und so saß ich und saß und dachte plötzlich – Sie gehen jetzt weg, und ich sehe Sie nie, nie mehr wieder. Und ich stellte mir vor, wie Sie alleine in Ihr kahles, ungemütliches Zimmer hinaufgehen und begriff, dass wenn Sie weggehen, ich Ihnen mit nichts mehr helfen kann. Und dann stand ich plötzlich auf und ging zu Ihnen hin, auf nichts spekulierend und nichts planend. Ich ging einfach hin.

ER: (Erstaunt von dem unerwarteten Bekenntnis, schweigt lange, unschlüssig, wie er darauf reagieren soll.) Ich weiß nicht, was ich auf Ihre Worte sagen soll.

SIE: Sie brauchen auch nichts zu sagen. Vergessen Sie sie, und Schluss damit.

ER: Geben Sie zu, dass Sie das alles eben erst ausgedacht haben.

SIE: Kann sein. Aber ich gestehe nicht.

ER: Ich bin sicher, dass es ausgedacht ist, aber es ist trotzdem angenehm.

SIE: Nun denn, in diesem angenehmen Ton beenden wir auch unsere nicht zustande gekommene Bekanntschaft. (Steht auf.)

ER: Sie sind eine seltsame Frau.

SIE: Danke für das Kompliment. Ich bemühe mich, es zu verdienen.

ER: Klug, gebildet, gut erzogen… Und dabei… Nein, wirklich, sehr seltsam.

SIE: Ist es denn schlecht, seltsam zu sein?

ER: Nun, nicht in diesem Maß.

SIE: Lieber so eine sein, wie alle?

ER: Wahrscheinlich.

SIE: Aber normal zu sein ist so langweilig! Aber wenn Sie Langeweile lieben, langweilen Sie sich weiter.

Sie geht zu ihrem Tisch zurück. Er folgt ihr nach einigem Schwanken nach.

ER: (Unentschlossen.) Wissen Sie, was ich mir überlegt habe… Vielleicht gehen wir wirklich zu mir ins Zimmer?

SIE: Weshalb? Sie sind doch ein Muster an Moral.

ER: Wir trinken dort Kaffee.

SIE: (Auf ihre Tasse zeigend.) Kaffee serviert man auch hier.

ER: Nun, dann nicht Kaffe, sondern etwas anderes.

SIE: (Leicht amüsiert.) Champagner?

ER: Warum auch nicht?

SIE: Sie haben doch selbst gesagt, dass ich nicht mit ihm rechnen solle.

ER: Trotzdem bekommen Sie ihn. Das Restaurant schließt bald. So oder so, Zeit zu gehen.

SIE: Gehen Sie!

ER: Und Sie?

SIE: Ich bleibe.

ER: Warum?

SIE: Sie brauchen mich doch nicht einmal umsonst. So haben Sie doch gesagt?

ER: Warum umsonst? Ich bin bereit zu zahlen.

SIE: Und Sie, bei allen Ihren Prinzipien, werden mit einer käuflichen Frau Sex haben?

ER: Wir sind letztendlich nicht verpflichtet, Sex zu haben.

SIE: Und wozu bitten Sie mich dann in Ihr Zimmer?

ER: Nun, einfach reden. Sie sind eine interessante Gesprächspartnerin… Kennen viele Gedichte…

SIE: Sie bringen mich zum Lachen. Seinen Sie ehrlich mit sich selbst.

ER: Nun gut, wir wissen beide, um was es geht. Was weiter?

SIE: Ich gehe nirgendwo hin mit Ihnen.

ER: Aber Sie haben doch selbst vorher vorgeschlagen…

SIE: Daran erinnere ich mich nicht. Und selbst wenn ich es vorgeschlagen habe, dann hätten Sie zusagen müssen. Aber jetzt habe ich es mir anders überlegt.

ER: Sie spielen mit mir Katz und Maus.

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