Ганс Андерсен - Мир волшебных сказок / Die welt der magischen märchen. Адаптированные сказки на немецком языке
- Название:Мир волшебных сказок / Die welt der magischen märchen. Адаптированные сказки на немецком языке
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- Издательство:неизвестно
- Год:2022
- Город:СПб
- ISBN:978-5-9925-1554-1
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Ганс Андерсен - Мир волшебных сказок / Die welt der magischen märchen. Адаптированные сказки на немецком языке краткое содержание
Книга предназначена для детей младшего и среднего школьного возраста, имеющих начальный уровень А1 владения немецким языком. Предполагается совместная деятельность ребенка и взрослого.
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„Das wäre eine Frau für mich,“ [22] das wäre eine Frau für mich – вот бы мне такую жену
dachte der Zinnsoldat, „ich muss Bekanntschaft mit ihr anknüpfen.“
Als es Abend wurde, gingen die Leute im Hause zu Bette. Nun fing das Spielzeug an zu spielen. Nur der Zinnsoldat und die Tänzerin bewegten sich nicht. Die Uhr schlug zwölf. Ein kleiner, schwarzer Kobold erschien. „Zinnsoldat,“ sagte der Kobold, „halte deine Augen im Zaum!“ [23] Halte deine Augen im Zaum! – Не заглядывайся!
Aber der Zinnsoldat tat, als ob er es nicht hörte. „Warte nur bis morgen!“ sagte der Kobold.

Als es Morgen wurde, standen die Kinder auf. Sie stellten den Zinnsoldaten in das Fenster. Das Fenster flog zu, und der Zinnsoldat stürzte drei Stockwerke tief hinunter. Das Dienstmädchen und der kleine Knabe kamen hinunter, um ihn zu suchen. Aber sie konnten ihn nicht erblicken.
Zwei Straßenjungen kamen vorbei. Sie bemerkten den Zinnsoldaten. Sie machten ein Boot aus einer Zeitung, setzten den Soldaten mitten hinein, und nun segelte er den Rinnstein hinunter. Was schlugen da für Wellen in dem Rinnstein, und welcher Strom war da! [24] Was schlugen da für Wellen in dem Rinnstein, und welcher Strom war da! – Какие волны были в сточной канаве, какое течение!

„Das ist des Kobolds Schuld!“ dachte der Zinnsoldat.
Da kam plötzlich eine große Wasserratte: „Halt auf! Halt auf! Du hast keinen Zoll bezahlt, du hast den Pass nicht gezeigt!“ Aber das Boot segelte weiter. Dann plötzlich schluckte ein großer Fisch den Zinnsoldaten. Der Fisch fuhr weiter. Endlich wurde er ganz still. Man fing den Fisch an, brachte ihn auf den Markt und verkaufte. Die Köchin fand den Zinnsoldaten. Sie stellte ihn auf den Tisch. Der Zinnsoldat bemerkte, dass er in derselben Stube war, in der er früher gewesen war.

Der Zinnsoldat sah die Tänzerin an, aber sie sagte gar nichts. Da nahm der Knabe den Soldaten und warf ihn gerade in den Ofen. Es war sicher des Kobolds Schuld! Er sah die kleine Tänzerin an, sie blickte ihn an. Er fühlte, dass er schmolz. Da ergriff der Wind die Tänzerin, und sie flog gerade in den Ofen zum Zinnsoldaten. Am nächsten Tag fand das Dienstmädchen im Ofen ein kleines Zinnherz und den Stern von der Tänzerin.
Übungen
A
1. Wie viele Soldaten waren in der Schachtel?
2. Welche Besonderheit hatte der Zinnsoldat?
3. Wer beeindruckte den Zinnsoldaten?
4. Wie sah die Tänzerin aus?
5. Was sagte der Kobold?
B
1. Was passierte am Morgen?
2. Wer fand den Zinnsoldaten?
3. Wer war für den ganzen Vorfall verantwortlich?
4. Wie kam der Soldat wieder nach Hause?
5. Wie endete das Märchen?
• . . . . . . . . Da nahm der Knabe den Soldaten und warf ihn gerade in den Ofen.
• . . . . . . . . Ein Junge hatte die Schachtel mit den Zinnsoldaten zum Geburtstag erhalten.
• . . . . . . . . Es waren einmal fünfundzwanzig Zinnsoldaten.
• . . . . . . . . Der eine Soldat glich dem andern leibhaft, nur ein einziger war etwas anders.
• . . . . . . . . Am nächsten Tag fand das Dienstmädchen im Ofen ein kleines Zinnherz und den Stern.
• . . . . . . . . Als es nun Morgen wurde, standen die Kinder auf.
• . . . . . . . . Als es Abend wurde, gingen die Leute im Hause zu Bette.
• . . . . . . . . Das Fenster flog zu, und der Zinnsoldat stürzte drei Stockwerke tief hinunter.
• . . . . . . . . Nun fing das Spielzeug an zu spielen.
• . . . . . . . . Da ergriff der Wind die Tänzerin, und sie flog gerade in den Ofen zum Zinnsoldaten.
1. s, l, z, n, i, n, d, a, t, o . . . . . . . . . . . . . . .
2. f, e, o, n . . . . . . . . . . . . . . .
3. f, e, t, e, r, s, n . . . . . . . . . . . . . . .
4. b, o, l, k, o, d . . . . . . . . . . . . . . .
5. ä, t, z, e, n, i, n, r . . . . . . . . . . . . . . .
1. die klein . . . . . . . . Tänzerin
2. ein schwarz . . . . . . . . Kobold
3. ein einzig . . . . . . . . Soldat
4. ein klein . . . . . . . . Zinnherz
5. der groß . . . . . . . . Fisch
1. Es waren einmal zwanzig Zinnsoldaten. . . . . . . . .
2. Es gab auch ein Schloss von Papier. . . . . . . . .
3. Das Dienstmädchen warf den Soldaten aus dem Fenster. . . . . . . . .
4. Zwei Jungen machten ein Boot aus einer Zeitung, setzten den Soldaten mitten hinein. . . . . . . . .
5. Der Knabe warf die Tänzerin gerade in den Ofen. . . . . . . . .
1. ausgeschnitten
2. erblicken
3. glänzend
4. schlucken
5. standhaft
A. проглатывать
B. замечать
C. сверкающий
D. вырезанный
E. стойкий
1. Мальчик получил на день рождения коробку оловянных солдатиков.
2. У одного из них была только одна нога.
3. Среди всех игрушек оловянному солдатику понравилась прекрасная танцовщица, вырезанная из бумаги.
4. Маленький, чёрный тролль сказал солдатику, чтобы тот не засматривался на танцовщицу.
5. На следующий день оловянный солдатик выпал в окно.
6. Мальчишки отправили его плавать на кораблике по сточной канаве.
7. Во всём был виноват тролль!
8. Оловянного солдатика съела рыба.
9. Рыбу поймали на обед. Солдатика внутри рыбы нашла кухарка, и он оказался в своей старой комнате.
10. Мальчик бросил оловянного солдатика в печку, а прекрасную танцовщицу отнёс в печку ветер.
Das tapfere Schneiderlein
illustriert von Anton Osintzev

An einem Sommermorgen saß ein Schneiderlein an seinem Tisch am Fenster und nähte. Da kam eine Bauersfrau die Straße herab und rief: „Gut Mus feil!“ [25] Gut Mus feil! – Продаётся хорошее варенье!
Das Schneiderlein beschloss, es zu kaufen. „Das Mus soll mir Kraft und Stärke geben!“ rief das Schneiderlein. Der Geruch von dem süßen Mus stieg hinauf an die Wand, wo die Fliegen in großer Menge saßen. Sie ließen sich darauf nieder.
„Ich will es euch geben!“ [26] Ich will es euch geben! – Вот я вам задам!
schlug es unbarmherzig drauf. Als das Schneiderlein zählte, so lagen nicht weniger als sieben Fliegen vor ihm tot. Das Schneiderlein war sehr tapfer. Er schnitt sich einen Gürtel, nähte ihn und stickte mit großen Buchstaben darauf „sieben auf einen Streich!“
„Die ganze Welt soll es erfahren!“ dachte er. Das Schneiderlein wollte in die Welt hinaus.
Sein Weg führte ihn auf einen Berg. Dort saß ein gewaltiger Riese. Das Schneiderlein ging beherzt auf ihn zu. Er zeigte dem Riesen den Gürtel. Der Riese las „sieben auf einen Streich“, meinte das wären Menschen gewesen, die der Schneider erschlagen hätte. Der Riese kriegte ein wenig Respekt vor dem kleinen Kerl. Aber der Riese wollte ihn erst prüfen. Er nahm einen Stein und drückte ihn zusammen so stark, dass das Wasser heraus tropfte. Das Schneiderlein holte den weichen Käse und drückte ihn, dass der Saft heraus lief. Der Riese wusste nicht, was er sagen sollte. Er konnte es nicht glauben. Da hob der Riese einen Stein auf und warf ihn so hoch, dass man ihn mit Augen nicht sehen konnte.

„Aber der Stein fiel wieder zur Erde, ich will dir einen werfen, der soll gar nicht wieder kommen!“ sagte das Schneiderlein. Er nahm den Vogel und warf ihn in die Luft. Der Vogel flog fort und kam nicht wieder.
Der Riese war so überrascht über die Tapferkeit des Schneiders, dass er ihn in seine Höhle einlud, um die Nacht zu verbringen. Das Bett war zu groß dem Schneiderlein. Er kroch in eine Ecke. Die Riesen versuchten ihn nachts zu töten. Sie schlugen hart auf das Bett. Als die Riesen den Schneider am Morgen lebend sahen, erschraken sie und liefen fort.

Das Schneiderlein kam in den Hof eines königlichen Schlosses. Die Leute betrachteten es von allen Seiten und lasen auf dem Gürtel „sieben auf einen Streich“. Sie dachten, es war der große Kriegsheld. Der König beschloss, ihm Kriegsdienste anzubieten. Das Schneiderlein war bereit. Aber der König fürchtete, das Schneiderlein wollte sich auf den königlichen Thron setzen. Er wollte dann den Schneider loswerden. [27] Er wollte dann den Schneider loswerden. – Тогда он захотел избавиться от портняжки.
Der König schickte ihn in den Wald, um zwei Riesen zu töten. Diese Riesen machten mit Rauben, Morden und Brennen großen Schaden. Wenn das Schneiderlein diese beiden Riesen tötete, so wollte der König ihm seine einzige Tochter zur Gemahlin geben und das halbe Königreich auch. Der Schneider schaffte es.

„Du musst noch eine Heldentat machen. In dem Wald läuft ein Einhorn, das musst du erst einfangen.“ sagte der König. Das tapfere Schneiderlein schaffte es auch. Der König aber wollte ihm den verheißenen Lohn noch nicht gewähren. [28] Der König aber wollte ihm den verheißenen Lohn noch nicht gewähren. – Король не хотел отдавать ему обещанную награду.
Er machte eine dritte Forderung. Der Schneider sollte ihm vor der Hochzeit erst ein Wildschwein fangen. Er schaffte es.

Jetzt musste der König sein Versprechen halten. Er übergab dem Schneiderlein seine Tochter und das halbe Königreich.
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