Коллектив авторов - Практикум по переводу
- Название:Практикум по переводу
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- Издательство:Литагент БИБКОМ
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14. Пломбы болели и потом совсем выпали. 15. Некоторые используют инструменты для обезболивания, которые не похожи на шприцы. 16. Метод Мюллера спорный с научной точки зрения, но выгодный в экономическом плане. 17. При лечении под общим наркозом решают только острую проблему. 18. Многие пациенты не располагают информацией по правильному обращению и уходу с этой областью организма. 19. Пациенты могут без страха прийти в стоматологическую клинику. 20. Клык должен быть удален. 21. Доктор вылечил мои зубы за 2 сеанса. 22. При лечении зубов часто применяются легкие успокоительные средства, местная анестезия или просто успокаивающая музыка через наушники. 23. Страх можно преодолеть. 24. Ребенок сидел на коленях у матери. 25. Детей нужно подбодрить и успокоить. 26. Сейчас я досчитаю до десяти и прекращу сверлить. 27. Ты можешь повлиять на ситуацию. 28. Эта стоматологическая клиника специализируется на таких пациентах. 29. Ты можешь мне доверять. 30. Генрих до сих пор не нашел мужества пойти к стоматологу. 31. 70 % немцев боятся стоматолога. 32. У некоторых людей этот страх превышает допустимые рамки. 33. Этот страх может позволить себе даже самый мужественный человек. 34. Его желтокоричневые зубы гниют сами по себе. 35. Мысль о том, что нужно идти к стоматологу вызывает у некоторых людей панику. 36. При этом ему, как нотариусу, ежедневно приходится иметь дело с людьми.
Kein Organ ist zu alt, um es zu verpflanzen.
Weil Organe in Deutschland knapp sind, werden sogar Nieren von über 80-Jährigen transplantiert. Selbst chronisch kranke Spender können helfen, wie der Mediziner Heiner Wolters erläutert.
DW.DE: Господин Вольтерс, какие органы можно пересадить?
Generell werden Transplantationen der Organe im Brustraum durchgeführt, also Herz- und Lungentransplantationen. Im Bauchraum können Leber, Nieren, Dünndarm und Bauchspeicheldrüsen verpflanzt werden.
Пересадка каких органов все еще представляет трудности для медиков?
Rein technisch gesehen sind Transplantationen heute relativ sicher durchführbar. Probleme bereitet noch immer die Abstoßung. Das bedeutet, dass der Körper des Patienten das Organ nicht annimmt. Das kommt insbesondere beim Dünndarm vor. Bei Leber und Niere gibt es weniger Komplikationen.
Насколько можно исключить перед операцией вероятность отторжения органа?
Ausschließen kann man Abstoßungsreaktionen leider nie. Besonders aber bei der Lebendspende – also wenn beispielsweise Angehörige eine Niere spenden – kann man Gewebetypisierungen durchführen und Antikörper messen, die sich gegen das potenzielle Organ richten. Manchmal lässt sich durch solche Messungen erkennen, dass Probleme mit Abstoßungskrisen hochwahrscheinlich sind. Das lässt sich dann durch entsprechende Vorbehandlungen beherrschen.
Можно ли утверждать, что органы, пересаженные от родственников, приживаются лучше?
Nein, es lässt sich nicht generell sagen, dass Organe von blutsverwandten Personen besser funktionieren als die von nicht-blutsverwandten Personen. Eine wichtigere Rolle spielt die Zeit zwischen der Organentnahme und der Transplantation. Die ist bei der Lebendspende sehr kurz. Bei Totspenden ist die Transportzeit immer länger und dadurch gibt es Probleme mit der Funktionsrate.
В течение какого времени изъятый орган нужно пересадить?
Das ist von Organ zu Organ unterschiedlich. Bei Herz und Lunge sind es vier bis sechs Stunden, die zwischen Entnahme und Transplantation vergehen dürfen, bei den Bauchorganen wie der Niere ist das auch noch nach bis zu 24 Stunden möglich. Bei der Leber sind es zehn bis zwölf Stunden, die Bauchspeicheldrüse sollte innerhalb von acht bis zehn Stunden transplantiert werden, und beim sehr empfindlichen Dünndarm versuchen wir, Zeiten von bis zu sechs Stunden zwischen Entnahme und Transplantation einzuhalten.
Насколько хорошо обучены санитары скорой помощи, прибывающей на место происшествия, действиям, связанным с пересадкой органов?
Die Rettungssanitäter haben damit nicht sehr viel zu tun. Denn prinzipiell ist die Organspende in Deutschland nur möglich, wenn jemand am Hirntod verstorben ist. Das heißt, es findet immer erst eine ganz normale Therapie im Krankenhaus statt – auch bei Patienten, die vielleicht sehr schlechte Aussichten haben.
Erst, wenn auf einer Intensivstation diagnostiziert wird, dass sich der Patient nicht mehr erholen wird – und das kann man sehr sicher feststellen – stellt sich die Frage der Organspende. Eine entsprechende Ausbildung der Ersthelfer steht damit nicht im Vordergrund, da die Organspende erst auf der Intensivstation stattfindet.
Существуют ли возрастные границы для доноров?
Generell eigentlich nicht mehr. Vor ein paar Jahren wurde für das Herz noch eine Grenze bei etwa 50 Jahren gezogen, bei Leber und Niere bei 60 Jahren. Mittlerweile sind die Grenzen sehr fließend, weil wir viel zu wenige Spenderorgane haben. Manchmal, insbesondere bei lebensbedrohlichen Erkrankungen des Herzens oder der Leber, werden teilweise auch sehr alte Organe transplantiert – auch von über 80-Jährigen.
Может ли человек стать донором, если он страдает каким-то хроническим заболеванием?
Das hängt davon ab, welche chronische Erkrankung oder ob eine Medikamenteneinnahme vorliegt. Wenn jemand zum Beispiel Bluthochdruck hat, ist das sicher kein Ausschlusskriterium für eine Organspende. Wenn jemand eine Krebserkrankung hatte, die behandelt werden musste, ist das schon sehr grenzwertig.
Ein Kilo Spinat für 50.000 Euro. Gleicher Preis für Petersilie. Oder Pfefferminze. Ein Scherz? Nein! Forscher züchten das Luxus-Gemüse, um dessen gesundheitsfördernde Wirkung nachzuweisen.
Pflanzen enthalten bestimmte Substanzen, die vor Krankheiten schützen können. Solche wertvollen Stoffe sind beispielsweise die sogenannten Flavonoide. Sie kommen in allen Pflanzen vor – also auch in denen, die wir essen, in Gemüse, Obst oder Kräutern. Flavonoide sollen vor allem wertvolle antioxidative Eigenschaften besitzen. Das bedeutet, sie fangen gefährliche Radikale im Körper ab, die für zahlreiche Krankheiten verantwortlich sind.
So sollen Flavonoide unter anderem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs schützen. Zweifelsfrei bewiesen ist das bislang aber nicht. Wie groß ist also das Potential der Flavonoiden? Wissenschaftler der Universität Bonn und des Forschungszentrums Jülich versuchen dies herauszufinden und züchten dafür sündhaft teures Gemüse.
Dafür begasen sie Pflanzen, die vergleichsweise große Mengen an Flavonoiden enthalten – Petersilie, Spinat und Pfefferminze – mit Kohlendioxid. Dieses Gas benötigen Pflanzen für ihr Wachstum. Doch die Wissenschaftler verwenden für ihre Versuche kein gewöhnliches Kohlendioxid, das den in der Atmosphäre überwiegend vorkommenden Kohlenstoff 12 C enthält, sondern das viel seltenere, schwerere Isotop 13 C. "Auch dieser 'schwere' Kohlenstoff kommt natürlicherweise vor, hat in der Natur aber am Kohlenstoff nur einen Anteil von etwa einem Prozent", sagt Prof. Ingar Janzik vom Institut für Pflanzenwissenschaften des Forschungszentrums Jülich. Deswegen sei er auch richtig teuer. Eine Flasche davon, die 4000 Liter fasst, kostet rund 100.000 Euro.
Schützen Flavonoide vor Krebs?
Doch wozu dieser kostspielige Aufwand? Flavonoide, erklärt Maike Gleichenhagen vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn, werden aus Kohlenstoff aufgebaut. Gibt man den Pflanzen statt des üblichen 12 C-Kohlenstoffs den seltenen 13 C, seien die Flavonoide quasi markiert und immer wieder auffindbar. Für die Studie sollen die markierten Flavonoiden aus den Pflanzen isoliert und mit Nahrungsmitteln vermischt werden. Testpersonen sollen sie anschließend verzehren. "Dann können wir zum Beispiel anhand von Blutproben nachvollziehen, wo die Flavonoide im Körper landen", hofft Benno Zimmermann von der Uni Bonn. Anfang 2012 sollen die Tests mit den Probanden beginnen. Erste Analyse-Ergebnisse werden vermutlich Mitte 2012 vorliegen.
Das alles sei noch Grundlagenforschung, um die Prozesse zu verstehen, betonen die Forscher. Erst später werde untersucht, welche Wirkung Flavonoide gegen Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben und wie man sie gezielt für die Gesundheit des Menschen einsetzen kann.
Mit knapp 2300 Übersetzungen ist die Bibel das erfolgreichste Buch aller Zeiten. Doch nur wenige wissen: Nicht nur Jesus vollbrachte Wunder – seine Zeitgenossen konnten das auch, allerdings auf andere Art: mit Feigenpflastern, Arzneibäumen und der ersten Mund-zu-Mund-Beatmung der Geschichte.
Professor Fred Rosner vom Mt. Sinai Hospital in New York hat als Arzt und Rabbi ausgiebig nach medizinischen Inhalten in der Heiligen Schrift gesucht. Sein Resümee: „Von den 613 Vorschriften der Bibel beziehen sich 213 auf die Gesundheit.“ Der Münchner Ökotrophologe Martin Hofmeister spricht im Zusammenhang mit dem Alten Testament sogar von einem „Health-&-LifestyleManagement“, das für mehr seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden sowie vitale Sinnerfüllung sorgt.
Eine besonders ergiebige Bibelquelle für medizinische Weisheiten ist das Buch Jesus Sirach, das 180v.Chr. von „Jesus, Sohn Eleasars, des Sohnes Sirachs“ verfasst wurde. Von ihm stammt nicht nur der bekannte Spruch: „Besser arm und gesunde Glieder als reich und mit Krankheiten geschlagen.“ Er wusste auch, schon 2000 Jahre vor den Entdeckungen der modernen Psychosomatik, dass zuviel Grübeln und gedankliches Sich-nicht-lösen-Können krank machen können. Neid und Ärger sollte man außen vor lassen und stattdessen lieber darauf achten, was wirklich guttut: „Mein Sohn, prüfe dich in deiner Lebensweise, beobachte, was dir schlecht bekommt, und meide es! Denn nicht alles ist für alle gut.“ Diese Sätze sind weit mehr als die üblichen Warnungen vor Drogen und maßloser Völlerei. Sie sind auch eine Erinnerung daran, dass Gesundheit etwas Individuelles ist. Die einen fühlen sich eben beim Joggen oder morgendlichen Müsli pudelwohl, während die anderen lieber auf Spaziergänge und Marmeladensemmel setzen. Hygiene war allerdings für die Bibelautoren nicht verhandelbar: Vor und nach dem Essen hat man sich mit Öl oder Wasser die Hände zu waschen, Gläser müssen vor und nach dem Trinken gereinigt werden. Auch sollte man auf keinen Fall Geldmünzen in den Mund nehmen, niemals Speisen unter das Bett stellen und Brot nicht unter dem Arm tragen.
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